Tai-Chi

Taiji/Taijiquan

Seit vielen Hundert Jahren entwickelten sich im chinesischen Kulturkreis Bewegungsformen, die von den Bewegungen in Kampfkünsten abgeleitet wurden. Dieses Taijiquan wurde zunächst nur innerhalb von Familien und Klöstern weitergegeben.
Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene Stilrichtungen (z. B. Chen-, Yang-, Wu- und Sun- Stil), die in ihren Prinzipien allerdings übereinstimmen.

Taijiquan in Rhade

Wir üben den Yangstil, und zwar zur Zeit die 24er-Pekingform sowie die 48er-Form. Einzelne aus der Gruppe haben mit dem Erlernen der 32er-Schwertform (Taijijián ) begonnen. Die drei Lehrer/innen praktizieren Taijiquan seit etwa 25 Jahren. Gelegentlich werden – auf besonderen WunschÜbungen aus dem Qigong praktiziert.
Jeder Übungsabend beginnt mit vorbereitenden Übungen; dann folgt eine Meditation. Zu Beginn des 2. Teils des Abends machen alle gemeinsam, soweit sie
sie können, die Pekingform. Im letzten Abschnitt wird in verschiedenen kleinen Gruppen geübt. So ist es möglich, dass wir jederzeit auch Anfänger willkommen heißen wie auch Menschen, die vor einiger Zeit irgendwo Erfahrungen mit Taiji gesammelt haben.

Üben von Taijiquan

Das Üben von Tai Ji Quan stärkt den ganzen Menschen:
* Der Geist wird ruhig und konzentriert.
* Der Körper wird gestärkt.
Auf Dauer fällt es einem Taiji-Übenden leicht, eine entspannte und gleichzeitig konzentrierte Haltung einzunehmen, was auch außerhalb der Taiji-Übungen durchaus hilfreich sein kann. Hierzu einer unserer Lehrer, Yürgen Oster: „Jede Körperhaltung drückt eine innere, seelische Haltung aus und umgekehrt.“
Da bei allen Bewegungsabläufen Arme und Beine koordiniert werden müssen, ist eine gewisse Konzentration notwendig, bei der alle Gedanken an kleine und größere Alltagssorgen verschwinden oder zumindest deutlich in den Hintergrund treten.
Wenn man einmal herausgefunden hat, wie Arm- und Beinbewegungen zusammenhängen, wird jede Bewegung gleich einfacher.
Wenn man gelernt hat, wie die Schultern unten bleiben (Tipp: Ellbogen senken), ist ein wichtiger Schritt zum Entspannt-Sein erreicht.
Es gibt keine ruckartigen Bewegungen, sondern die Bewegungen sollten so sein, „als wolle man einen Seidenfaden von einem Kokon abwickeln“. Gleichzeitig ist einem der Aspekt des Kämpfens bewusst, obwohl man nicht gegen einen realen Gegner kämpft.


Mittwoch
19:30-22:00 Uhr
Carola-Martius-Haus


Ansprechpartnerin:

image4@2x

Ulla Buberl
Tel.: 02866 621