Rhader Frauen müssen sich in Ibbenbüren mit einer Punkteteilung begnügen

Da war heute deutlich mehr drin. Am Ende musste sich unsere Frauenmannschaft mit einem Remis bei der Reserve von Arminia Ibbenbüren zufrieden geben. Von Beginn an zeigten die Gastgeberinnen, dass sie sich für das heutige Spiel vorgenommen hatten, Beton anzurühren und das Rhader Spiel zu zerstören. Teilweise mit 6 Spielerinnen auf der Verteidigungslinie ging diese Taktik der Armininnen voll auf. Rhade hatte zwar überdurchschnittlichen Ballbesitz, aber es gab so gut wie kein Durchkommen für das von Dirk Bessler gecoachte Rhader Team; und wenn ein Angriff einmal die Ibbenbürener Kette durchbrach, hatte der Unparteiische mit teilweise merkwürdigen Abseitsentscheidungen etwas dagegen. Ibbenbüren fand im ersten Spielabschnitt in der Offensive so gut wie nicht statt. So ging es erst einmal torlos in die Pause. Nach dem Wechsel drückten die Rhaderinnen gleich wieder die Gastgeberinnen in ihre eigene Hälfte. Nach 55 Minuten sollte dann doch ein Rhader Treffer folgen. Nach einer Hereingabe von Vanessa Emming und einem Torwartfehler erzielte Luisa Strauch den umjubelten Führungstreffer. Wer jetzt glaubte, dass diese Führung den Rhaderinnen in die Karten spielen würde, sah sich dann aber getäuscht. Ibbenbüren öffnete jetzt mehr und mehr die defensive Haltung und kam kurz nach Rhades Führungstreffer zur ersten eigenen Torchance, die allerdings per Kopfball nicht genutzt werden konnte. Die Rhaderinnen ließen die Zügel jetzt zu sehr streifen, was u.a. auch an mangelnder Laufbereitschaft und fehlendem attackieren der Gastgeberinnen zu erkennen war. So kam es wie es kommen musste. 5 Minuten vor dem Ende der Partie rutschte ein langer Ball der Gastgeberinnen durch die Rhader Defensive und landete am zweiten Pfosten, wo eine Ibbenbürenerin die Kugel zum 1:1 Ausgleich nur noch einschieben musste. Rhade hatte danach noch eine Schusschance durch Heike Gosling, allerdings ging der Ball am Tor vorbei. Als sich dann alle Zuschauer mit dem Remis bereits abgefunden hatten, spielte in der 90. Minute Vanessa Emming einen Pass durch die Ibbenbürener Deckung, den sich Demi Ehler regelkonform erlaufen und zur Rhader 2:1 Führung einnetzen konnte. Leider hat der Unparteiische auch hier wieder eine Abseitsstellung erkannt, obwohl Demi beim Pass von Vanessa deutlich hinter ihrer Gegenspielerin startete. So blieb es am Ende bei einer aus Rhader Sicht unglücklichen Punkteteilung.