Es ist geschafft. „DIE ERSTE“ mit dem ersten Saisonsieg

Lange hat man am Dahlenkamp auf diesen Tag gewartet. Nach 5 Niederlagen in Serie zu Saisonbeginn konnte nun endlich der erste „Dreier“ gefeiert werden, und dazu noch ein ganz besonderer. Bremens Sportdirektor Frank Baumann hatte mit seinem Zitat „Ein Sieg ist gut, ein Derbysieg guter“ so was von Recht. Denn den ersten „Dreier“ der Saison fuhr „DIE ERSTE“ ausgerechnet im Derby gegen den Angstgegner aus Lembeck ein.

Bedingt durch die Platzsperre für den Rasenplatz durch die Stadt Dorsten und die Weigerung des Staffelleiters auf kurzfristigen Tausch des Heimrecht, mussten beide Teams sich mit dem Ascheplatz am Dahlenkamp begnügen.
Dort entwickelte sich zunächst ein Spiel, in dem beiden Mannschaften auf Sicherheit bedacht waren. Rhade agierte abwartend mit einer variablen 5er Kette und Lembeck spielte mit einem geduldigen Spielaufbau und suchte die Lücken im massiven Defensivverband des SSV.
Im Verlaufe des Spiels kam „DIE ERSTE“ besser ins spiel, sicherte sich mehr Ballbesitz und entwickelte durch Schenke und Elles über links, sowie Heitmann und Schmickler über rechts mehr und mehr Torgefahr. Die größte Chance der Anfangsphase hatte Sondermann, der schön frei gespielt wurden und allein vor Dahlhaus stehend den Ball neben das Tor schob. In der 31. Minute war Dahlhaus- der zuvor einige Angriffe des SSV entschärft hatte- gegen den Gewaltschuss von Schmickler von halb rechter Postion machtlos.(31) Schmickler war zuvor mustergültig auf die Reise geschickt worden.
Rhade blieb auf der einen Seite am Drücker und ließ defensiv nicht viel zu. Lembeck war allerdings durch Standards weiterhin gefährlich.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte blieb Rhade spielbestimmend und kam durch M. Klein in der 56. Minute zum 2:0. Schenke hatte sich zuvor auf links durchgesetzt. Seinen Querpass legte Elles mit der Hacke zu Klein, der den Ball aus 11 Metern nur noch einzuschieben brauchte.

Ab der 58. Minute agierte „DIE ERSTE“ dann sogar in Überzahl, denn Kölnberger sah nach einem Rempler gegen Vorholt die rote Karte. Eine harte Entscheidung des umsichtig und gut leitenden Schiedsrichters Knepper, der allerdings auch Vorholt vorzeitig zum Duschen hätte schicken können.

In Überzahl und mit dem 2:0 im Rücken schraubte Rhade einen Gang zurück und überließ Lembeck das Kommando. Doch in Gefahr geriet der erste Saisonsieg nicht mehr.
J. Klein traf zwar noch per Kopf zum 3:0 doch Knepper versagte dem Treffer wegen knapper Abseitspostion die Anerkennung.

So bleibt das gute Gefühl, denn ;“EIN SIEG IST GUT, EIN DERBYSIEG GUTER“.